I heart my GHD – a lot! :)

Liebe Mädels,

es muß an dieser Stelle einfach noch mal gesagt werden – vergesst alle anderen Glätteisen – wenn´s kein GHD ist, ist es einfach nicht das richtige. Ja, auch wenn es mehr als 60 EUR gekostet hat, euer Friseur es benutzt oder die Dame im Media Markt euch von einem anderen Produkt vorschwärmt. GHD ist anders alle anderen Glätteisen. Mit dem GHD betritt man eine komplett andere  Haar-Dimension, die man sich bis zum Erlebnis nicht vorstellen kann.
Benutzt man das GHD, gleitet das Haar durch die Keramik-Platten hindurch. Man muß nicht pressen, nichts ziept, das Haar glänzt nach dem Gebrauch und wirkt von der Struktur her sehr geschmeidig. Und das Beste – es hält lange an! Viele Freundinnen waren von dem GHD so begeistert, obwohl sie anfänglich sehr skeptisch waren und den hohen Preis (ca. 180 EUR) für überholt hielten. Wenn ich zu einem Friseur gehe und der kein GHD benutzt, bin ich skeptisch und lasse mir die Haare lieber nicht stylen. Ärgerlich, aber den Friseur meide ich dann in Zukunft.

Einer meiner Lieblingslooks ist sog. „big hair“ – große Wellen, die ich mit dem GHD easy hinbekomme. Egal also, ob straight, lockig, wellig, der GHD ist ein Alleskönner und die Investition hat sich ganz klar gelohnt.

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Haare wie nach dem Friseurbesuch? Teil 1

Wer kennt es nicht ? Man geht zum Friseur, bekommt die Haare gschnitten und geföhnt, und wie durch Magie ist die Haarpracht fast wie verwandelt – die Haare schwingen, sie glänzen, sind seidig, haben viel Volumen und natürlich heimst man viele Komplimente ein. 🙂

Zuhause dann, nach dem ersten Waschen, sieht die Realität anders aus. Das Föhnen entpuppt sich als nicht so easy, das Shampoo und die Pflege wirken nicht so wie beim Friseur und insgesamt hat man das Gefühl, die Friseure haben irgendeine geheime Zutat, die sie den Kunden nicht verraten.

Nach meinem letzten Friseurbesuch bei Headquarters in Wien (4. Bezirk, toller Laden, sehr empfehlenswert, allerdings ziemlich zeitaufwendig) waren meine Haare exakt so, wie ich sie gerne hätte (siehe oben).  Die Friseurin nahm sich viel Zeit und föhnte die Haare in Partien geteilt glatt. Sie verwendete auch später kein Glätteisen, nur den Föhn, und die Haare wirkten extremly cool, anders als mit dem Glätteisen behandelt.

Dieses Mal war ich also fest entschlossen, diese Art von „special treatment“ (Zauberei;) auch von zuhause aus hinzubekommen. Wieso sollten meine Haare nur nach einem Friseurbesuch cool aussehen? Welche Mittel benutzten Friseure, die ich nicht hatte?

Ich suchte und fand bald einen Laden für Friseurbedarf, der auch an Privatkunden verkauft. Dort kaufte ich jene Utensilien, die man beim Friseur sieht:

– große Rundbürste mit Wildschweinborsten (für günstige 15 EUR)
– große, längliche Haarklemmen zum Abteilen der Haare beim Föhnen


Zusätzlich kaufte ich ein paar Haarprodukte:

– L´Oréal Playball Slick Caramel (Leave-In Pflege)
– L´Oréal tecni.art liss control + (Leave-In Intensivpflege)
– L´Oréal Professionell expert „Intense Repair“ Shampoo + Kur

Insgesamt zahlte ich ca. 50 EUR.  Ja, nicht wenig, aber die Mittel halten ja lang. Zuhause suchte ich noch den Aufsatz für den Föhn und machte mich bald an den Eigenversuch.

1. Test
Waschen & Pflege
Die Haare wusch ich mit dem neu gekauften Shampoo und ließ die Kur für 10 Min einwirken. Danach trocknete ich sie mit einem Handtuch kurz ab und gab die „tecni.art liss control +“ von L´Oreal in die Längen und Spitzen. Ich versuchte, die langen Haare, wie beim Friseur gesehen, in Partien einzuteilen und mit den Clips festzustecken, so dass die Deckhaare von den unteren Haaren getrennt waren. Die Haare besprühte ich noch mit dem Hitzeschutz-Spray von GHD.

Föhnen
Föhn mit Aufsatz sind von Remington. Beim Föhn sollte man übrigens darauf achten, dass die Hitze und die Stärke regulierbar sind, aber das wisst ihr ja sicher eh. 😉
Mit der untersten Partie fing ich also an. Ich nahm die Rundbürste, mit der ich ganz gut zurecht kam, wickelte eine Strähne ein, setzte den Föhn von oben an und liess die Wärme wirken. Nach und nach liess ich die Strähne „frei“, also einrollen, föhnen, ein wenig freigeben, nochmal föhnen, immer mit ein wenig Druck drauf, dass die Haare glatt werden.

Dauer
Das ganze ging Strähne für Strähne so, was leider 2h (!) dauerte, bis der ganze Schopf trocken war. Irgendwann wurden meine Arme schwer, es ist nämlich gar nicht so easy, sich am Hinterkopf die Haare mit einer Bürste trockenzuföhnen und darauf zu achten, dass die warme Luft in Haarwuchsrichtung bläst und nicht einfach von unten nach oben.

Ergebnis
Hm. Ich war nicht begeistert. Nein, ich war sogar ziemlich enttäuscht. Zwei Stunden lang intensives Föhnen, und meine Haare waren…so lala. Sie waren nicht glatt, wie ich es wollte, sondern an den Enden leicht gerundet, und waren nicht griffig und geschmeidig. Ich hatte sogar Krissel, insbesondere am Hinterkopf, was mich sehr nervte.
Ein zweiter Versuch musste also her.

Hallo, ich lebe noch!

Nach langer Zeit widme ich mich wieder meinem Blog. Ich habe in der Zwischenzeit viele Produkte getestet und freue mich, die Erfahrungen mit euch zu teilen. :)

Test: Nivea Hair Care Straight & Easy Balm – Styling

Wer regelmäßig zum Glätteisen oder Fön greift, sollte nicht vergessen, die Haarpracht vor der Hitze zu schützen. Nivea versprach mit seinem „Straight & Easy Glättungsbalm“ genau das und noch mehr – einen „Anti-Frizz“-Effekt und glatte Haare ganz ohne Glätteisen.

Glatte, smoothe Haare nur durch einen Pflegebalm, sollte das tatsächlich möglich sein? Ein bisschen klang es nach Zauberei, und neugierig machte ich mich an den Test.

nivea

Verpackung: Klein, handlich, praktisch. Gewinnt sicher keinen Worldstar-Preis für Kreativität, muss sich im Bad aber auch nicht verstecken.

Preis: ca. 3 EUR

Geruch in der Flasche: Relativ neutral, riecht wie eine Creme.

Geruch in den Haaren: dito.

Versprochene Wirkung: Das Haar kann ganz einfach mit Hilfe eines Föhns geglättet werden. Das Glätteisen wird somit überflüssig. Die cremig-leichte Styling-Emulsion ermöglicht eine lang anhaltende effektive Glättung ohne das Haar zu beschweren oder zu verkleben und schützt es vor der Hitze des Föhns.“

Tatsächliche Styling-Wirkung mit Föhnen: Tja, das mit dem Fönen ist so eine Sache. Wenn man gut darin ist, braucht man natürlich kein Glätteisen mehr, denn durch das Fönen an sich bekommen die Haare einen tollen Glanz, werden geglättet und/oder bekommen Volumen. Auch etwaigte Haarkrissel werden beim Fönen gezähmt. Allerdings greifen die wenigsten, die das Föhnen friseurlike beherrschen, danach nochmal zu einem Glätteisen, womit sich das Thema irgendwie von selbst erledigt hat.

Viele Normalos jedoch haben diese Kunst nicht drauf (ich eingeschlossen) und sehen nach dem Fönen so aus, als hätten sie Bekanntschaft mit einem Steckdose gemacht. Durch die vorherige Behandlung mit dem Nivea Hair Care Straight & Easy Balm sind die Haare weniger krisselig und fühlen sich geschmeidiger an.
Richtig glatt, wie Nivea es verspricht, sind die Haare aber bei weitem nicht. Das Glätteisen muss also doch herhalten. Die Doppelbelastung Glätten/Föhnen jedoch sollte man seinen Haaren nicht unbedingt antun, wenn es nicht sein muss.

Tatsächliche Styling-Wirkung ohne Föhnen: Die Haare werden etwas geschmeidiger und griffiger, der Krissel-Alarm wird gedämpft. Jedoch sollte man von einer täglichen Anwendung absehen, da die Haare meines Erachtens zu sehr beschwert werden und nach einiger Zeit gräulich und matt wirken, ihren Glanz und auch ihr Volumen verlieren. Ab und zu spricht jedoch nichts gegen eine kleine Menge  des Nivea Straight & Easy Balm nach dem Waschen in den Haaren.

Vorteil: Glättet die Krissel. Haare werden geschmeidig bei gelegentlicher Nutzung.

Nachteil: Werbeversprechen „Glatt ohne Glätteisen“ wird bei welligen Haaren nicht eingehalten. Bei zu häufiger Anwendung matte, glanzlose, Haare.

Empfehlung: Für ab und an als Hitzeschutz und Anti-Krissel-Lotion (bzw. als „Anti-Frizz“, wie Nivea es bezeichnet), taugt es gut. Preislich definitiv okay.

Test: TIGI Bed Head After Party – Styling

Den TIGI Bed Head After Party habe ich mir zugelegt, weil mir gerade langweilig war. Es war Sonntag, Herbst, und der Haarshampoo-Shop im Hauptbahnhof am Dom hatte geöffnet. Ein Shampoo hatte ich kurz vorher erworben, und überhaupt, mir stand der Kopf nach neuem. Ein toller Kunde also, jemand, der nichts konkretes sucht, aber unbedingt etwas kaufen muss. 🙂
Die Verkäuferin beriet mich und riet mir zu TIGI Bed Head After Party, einer Lotion für die Haare. Bringen tollen Glanz, entfernen unangenehme Gerüche und seien das Tüpfelchen auf dem Haar. Ahja, dachte ich, hört sich ja spannend an!
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Verpackung: Aha. Pink. Und irgendwie sieht es so aus, als hätten die Designer bei der Kreation der  Verpackung und Namensentwicklung gerade ihren lustigen Tag gehabt.

Preis: ca. 21 EUR

Geruch in der Flasche: Hm. Irgendwie gut, aber nicht definierbar, wonach. Äpfel. Oder so.

Geruch in den Haaren: Der Duft hält sich fast gar nicht in den Haaren, also ein bissi sinnlos.

Versprochene Wirkung: Glättende Creme, die Gerüche aus den Haaren zieht. Seidig glänzendes und gesund aussehendes Haar, ohne Haarbruch oder Spliss.

Tatsächliche Styling-Wirkung: Ähm. Hm. Keine. Die Haare glänzen minimalst mehr.

Vorteil: Verklebt oder verfettet die Haare nicht. Glättet ein bisschen etwaigte Krissel.

Nachteil: Der zusätzliche Glanz durch das „TIGI Bed Head After Party“ ist  sehr gering, um nicht zu sagen kaum vorhanden. Von der Geruchswirkung habe ich bisher noch nie etwas mitbekommen. Alles in allem ein Produkt, dessen Wirksamkeit vor allem auf der Einbildungskraft des Nutzers beruht.

Empfehlung: Kauft euch von dem Geld lieber was schönes anderes. Die Wirkung des After Party rechtfertigt den Preis ganz und gar nicht. Bei mir steht die Flasche nun rum und sieht lustig aus. Irgendwie.

Test: Sexy Healthy Hair Conditioner

Zusammen mit dem Sexy Healthy Hair Shampoo erwarb ich den dazu passenden Conditioner.

Die Verkäuferin aus dem Haarprodukteladen gab mir noch einen Tipp zu Conditioner auf den Weg: nur ganz, ganz kurz einwirken lassen und sparsamer als Shampoo verwenden. Conditioner würde nach dem Waschen mit Shampoo die Schutzschicht der Haare aufgrund seines pH-Wert schliessen, so dass keine Krissel aufkämen. Ich war zwar etwas skeptisch, kaufte ihn aber dennoch.

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Verpackung: Die Verpackung sieht genauso aus wie die Shampoo-Flasche, weiß und nett. )

Preis: 20 EUR

Geruch in der Flasche:Mmmh, wie das Shampoo riecht auch der Conditioner nach Weihnachten, Zimt, Bratäpfeln und anderen leckeren Dingen.

Geruch in den Haaren: Weihnachtsgeruch hält relativ lang an

Kämmbarkeit: Die Haare lassen sich super kämmen, es ziept nicht, aber dafür ist der Conditioner ja auch da.

Aussehen der Haare nach dem Trocknen: Hmm. Schwierig. Ich habe, wie immer bei Conditioner, das Gefühl, dass sie die Haare etwas plattmachen, das Volumen rausnehmen. Nicht ganz so empfehlenswert daher.

Vorteil: Leichte Kämmbarkeit, keine Krissel, sehr schöner Duft

Nachteil: Plätten die Haare, bei zuviel oder zu langer Einwirkung glänzen die Haare nicht mehr so schön.

Empfehlung: Nicht unbedingt nötig. Ich verwende ihn nur selten und wenn, dann in sehr geringer Menge.

Test: Paul Mitchell – Super Skinny Daily Shampo

Paul Mitchell, und darauf wird bei der Marke Wert gelegt, testet seine Produkte nicht an Tieren.
Ich finde es einerseits gut, andererseits sehr traurig, dass eine Firma dies so betonen muss, denn Tierversuche sollten generell bei Kosmetikt-Trara (und vielen anderen Dingen) abgeschafft werden. Ohne wenn und aber!

Alleine deswegen sollte man Paul Mitchell unterstützen. Wobei ich sehr hoffe, dass deren Behauptung auch den Tatsachen entspricht und nicht nur ein Marketing-Versprechen ist. Kann man wirklich nachprüfen, ob sie keine Tierversuche durchführen? Wäre mal gut zu wissen.

Bei Paul Mitchell hatte ich auf jeden Fall die Qual der Wahl – so viele spannende Produkte! Die Verkäuferin in dem Shop sagte, die Paul Mitchell Produkte seien insgesamt empfehlenswert und riet mir zum Super Skinny Daily Shampoo mit Smoothing Effekt, da ich wieder eine Haarkrissel-Krise durchmachte und glattes glänzendes Haar sehr erwünscht war.
Optimistisch, wie ich war, machte ich mich auf den Nachhauseweg und war gespannt auf das Ergebnis.

paul-mitchell

Verpackung: Ganz schick! Eine schöne schlanke Flasche mit praktischem Druck-Verschluß.

Preis: 20 EUR

Geruch in der Flasche: Das Shampoo riecht sehr frisch nach grünen Äpfeln.

Geruch in den Haaren: Sehr dezent, kaum wahrnehmbar.

Kämmbarkeit: Mittelmäßig.

Reinigungswirkung: Nicht besonders gut. Trotz der Aussage der Verkäuferin, das Shampoo sei sparsam zu dosieren, da sehr konzentriert, musste ich ich das Super Skinny teilweise 2×3 einarbeiten, da die Haare erst dann geschäumt haben. Dabei habe ich nicht besonders fettige Haare.

Aussehen der Haare nach dem Trocknen: Ganz gut! Auf jeden Fall viel weniger krisselig und insgesamt weicher. Leider nicht so sehr glänzend. Je öfter ich das Shampoo verwendet habe, umso mehr hatte ich sogar den Eindruck, eine Art Grauschleier legt sich über die Haare. Leider wirkte das Shampoo sehr schnell rückfettend, so dass meine vorher trockenen Haare nun schnell fettig wurden.

Vorteil: Bekämpft Krissel, verschafft weiche Haare.

Nachteil: Bei zu häufiger Anwendung verlieren die Haare an Glanz und werden schnell fettig. Auch die Reinigungswirkung lässt zu wünschen übrig, da ich viel mehr Shampoo als üblich verwenden musste.

Empfehlung: Als Zwischenshampoo okay, sollte allerdings nicht zu oft benutzt werden, da die Kopfhaut so schnell nachfettet und der Glanz reduziert wird. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist so lala, da man viel Shampoo für eine Dusche braucht. Ich werde auf jeden Fall die anderen Paul Mitchell Produkte mal testen und berichten. 🙂